"Sie sind massiv gestört."

Veröffentlicht auf von plus.minus.0

"Was mich unterscheidet, ist lediglich, dass ich nicht wie jeder andere Kranke etwas dagegen mache,

sondern mich dem hingebe was ich bin. Egal wie lange, wie viel oder ob ich etwas davon habe."

 

Diese Worte von S. haben mich zum Nachdenken angeregt.

Sie drücken genau das aus, was schon so lange in meinem Kopf herum schwirrt, was ich aber bisher meistens als "dumm" abgetan hab, als uneinsichtig, als falsch. Mehr & mehr erkenne ich aber, dass es der einzig richtige Weg ist.

 

Meine Persönlichkeitsstörung gehört zu mir.

Ja, ich identifiziere mich sogar ein Stück weit damit.

Ich lebe sie aus.

Warum auch nicht?

Ist diese Krankheit ein "Fehler"?

Macht sie mich zu einem schlechteren Mensch?

 

Ich habe vielleicht nichts davon. Aber darum geht es auch nicht. Es geht einzig & allein darum, dass ich mich einfach nicht verstellen möchte. Dass ich ruhig allen zeigen kann, wer ich bin. Dass mich diese Krankheit eben _nicht_ zu einem schlechteren Menschen macht.

 

Sondern zu einem ehrlichen.

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